Stahlträger
Stahlträger welche eine Materialkombination aus Eisen und Kohlenstoff sind, fallen in das Register der Baustatik. Das Verarbeitungsverfahren von Stahl stimmt sich auf den Verwendungszweck ab.
In dem Bauwesen ist ein Stahlträger notwendiger und fester Bestandteil für die Errichtung von Architektur, Gebäuden, Konstruktionen als auch dem Straßenbau. Er steht für Stabilität und Kraft und ist ohne Zweifel widerstandsfähiger als ein Holzträger. Ein Träger und seine Funktion ist den Bereich Baustatik zu zuordnen und umfasst ein Teilgebiet der Mechanik. Als Mechanik definiert man die Bewegung und Krafteinfluss von Material, kurz gesagt Physik. Die bedeutendste Person welche für uns die Mechanik früh deklariert hat war Leonardo da Vinci. Denn bereits seine Theorien haben bestätigt dass Wissenschaft immer anhand von Mathematik und Physik an Beweiskraft gewinnt.Stahl besteht aus Eisen und Kohlenstoff welcher für die Härte des Materials notwendig ist. Durch individuelle Legierung des Stahls entwickeln sich die Eigenschaften des Werkstückes. Zum Beispiel wird für einen rostfreien Stahl eine Chrom und Nickel Legierung verwendet. Die Härte des Stahls wird durch das enorme Erhitzen bis zu 800°C und das im direkten Anschluss zu erfolgende, rasche Auskühlen erzielt.
Grundsätzlich gilt für einen Stahlträger dass dieser nicht brennbar ist. Jedoch kann die Belastbarkeit eines Trägers durch eine anhaltend starke Hitzeeinwirkung ab ca. 500°C, stark beeinflusst werden. Das leider beste Beispiel hierfür war das World Trade Center, New York. Wären die Stahlträger mit ausreichender Brandschutzverkleidung behandelt worden, so wäre das Schmelzen der einzelnen Träger verhindert worden.
Die Berechnung der zumutbaren Traglast orientiert sich an der Spannung, Kraftmomente und der maximal möglichen Durchbiegung. Man kann also durchaus behaupten dass die Statik die Lehre des Gleichgewichts ist und genau dieses Zusammenspiel der Komponenten ergibt die maximale Tragkraft eines Stahlträgers. Die Prüfsteine für die Berechnung sind daher die Stützweite, die Belastungsart, die Durchbiegung und die zulässige Spannung. Die Belastbarkeit stellt sich ebenso auf die Punktlast des Trägers ab. So spielt es eine große Rolle ob der Träger mittig, oder an den Eckpunkten belastet wird. Miteinfließen in die Berechnung sollte auch das Mitwirken möglicher Außeneinflüsse, wie zum Beispiel Naturbedingtes und Wetterabhängiges.
Grundlegend kann die maximale Belastungsfähigkeit eines Stahlträgers anhand von Berechnungsformel aus Bautabellenbüchern eruiert werden, die unterschiedliche Berechnungsmethoden betreffend die alte und neue Norm können Sie also ruhig den Fachmännern, Statikern überlassen.